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    <title>Hollow Willow - das schöne graue Blog der Maja Ilisch (Artikel mit Tag puppenzimmer)</title>
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<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 17:21:56 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Hollow Willow - das schöne graue Blog der Maja Ilisch - </title>
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    <title>Die Häupter meiner Lieben</title>
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            <category>Leben</category>
    
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    <author>maja.ilisch@hollow-willow.de (Maja Ilisch)</author>
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    Manchmal passieren im Leben eines Autors seltsame, bemerkenswerte Dinge, bei denen man geneigt sein kann, sie als Zeichen zu betrachten. Zeichen wofür, das muss sich zeigen, aber ich hatte gerade so einen Moment, den ich hier nicht verschweigen mag. Ich bin, das ist kein Geheimnis, mehr als nur ein bisschen verrückt, habe das sogar schriftlich, aber da es mir gesundheitlich zur Zeit so gut geht, dass ich nach und nach meine Medikamente absetzen kann, reduziert sich das gerade auf durchaus liebenswerte Schrullen, und eine davon ist meine Puppensammlung. Jetzt ist eine Puppensammlung per se nichts Ungewöhnliches, aber meine ist besonders kompakt. Als ich letztes Jahr am &lt;em&gt;Puppenzimmer&lt;/em&gt; arbeitete und mein Interesse an Puppen wieder erwachte, passierte das übliche: Man liest, man sieht Fotos, man will haben. Und in meinem Fall waren das nicht irgendwelche Puppen, noch nicht einmal die gruseligen &lt;em&gt;Living Dead Dolls&lt;/em&gt;, von denen ich einige besitze, sondern schöne, alte Porzellan- und Massepuppen, abgespielt und ein bisschen unheimlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wohne ich mit meinem Mann in einer Mietwohnung, die nicht klein ist, aber vollgestopft mit Büchern, so dass Platz immer ein Problem ist, ganz abgesehen davon, dass man Mann auch noch ein Wörtchen mitzureden hat bei Dekorationen außerhalb meines eigenen Zimmers, und dann ist da noch die Frage der Kosten, eine Sammlung alter Puppen geht ja doch ins Geld. So fing ich an zu sammeln, aber platzsparend und kostengünstig. Letztlich ist das interessante, und auch das gruselige, an einer Puppe ihr Gesicht. Und alte Puppenköpfe ohne Puppe dran bekommt man bei Ebay für wenige Euros. Ein ausgedientes CD-Regal mutierte zum Setzkasten, und die Wand über meinem Bett, zu leer und zu langweilig, wurde zum neuen Blickfang. Wenn ich bei meinen Freunden und Bekannten Eindruck schinden will oder wirklich für verrückt gehalten werden, führe ich sie in das Zimmer und zeige ihnen die Sammlung. Seit fast einem Jahr hängt das Regal nun dort.Es sieht wirklich sehr eindrucksvoll aus, und gruselig, aber es ist nichts, was mir Angst machen würde, und ich schlafe darunter sehr gut.  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/102/2012/10/Die-Haeupter-meiner-Lieben.php#extended&quot;&gt;&quot;Die Häupter meiner Lieben&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 23 Oct 2012 18:02:44 +0200</pubDate>
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    <category>prophezeiungen</category>
<category>puppenzimmer</category>

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    <title>Puzi, Scherzi, Percy</title>
    <link>http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/83/2012/02/Puzi,-Scherzi,-Percy.php</link>
            <category>Schreiben</category>
    
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    <author>maja.ilisch@hollow-willow.de (Maja Ilisch)</author>
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    In der letzten Zeit scheint es bei mir sehr niedlich zuzugehen. Wer mich von meinen Geschichten erzählen hört, stolpert über so knuffige Ausdrücke wie Puzi, Scherzi und Percy. Wer Percy ist, sollte nach fleißiger Lektüre meines Blogs nicht mehr die Frage sein - Percy, mit vollem falschen Namen Percival Jessup, ist ein Gentleman der zwanziger Jahre und Held einer Romanreihe, die man vom Genre mehr als Geiterkrimi denn als Fantasy bezeichnen muss und mehr in der Tradition von Dorothy Sayers und Margery Allingham steht als in der von Tolkien - gut, in Tolkiens Tradition stand ich noch nie, aber die Tendenz sollte damit klar sein. Das erste Abenteuer, die &lt;em&gt;Mohnkinder&lt;/em&gt;, ist so gut wie abgeschlossen, der Folgeband, derzeit unter dem Arbeitstitel &lt;em&gt;Schattenfinger&lt;/em&gt; geplant, steht in den Startlöchern und wartet nur noch auf ein etwas klareres Konzept, in dem mehr die formalen Aspekte zu klären sind als die inhaltlichen. Ich freue mich schon, mit der Arbeit daran zu beginnen - aber wenn ich alternativ zuerst Scherzi schreiben darf, ist das auch nicht schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scherzi ist die Fortsetzung von Puzi, klar, nee? Puzi ist, das sollte nicht schwer zu erraten sein, das &lt;em&gt;Puppenzimmer&lt;/em&gt;. Nachdem meine Agentin dem &lt;em&gt;Haus der Puppen&lt;/em&gt; diesen neuen Titel verliehen hat - zum einen passt er besser, zum anderen war der erste schon belegt durch einen Dokumentarfilm über Auschwitz, mit dem ich ganz sicher keine Assoziationen haben wollte - war für mich nichts naheliegender, als die Verniedlichungsform einzuführen. Schließlich habe ich mit Kosenamen gute Erfahrungen gesammelt, als ich bei der Arbeit an der &lt;em&gt;Gauklerinsel&lt;/em&gt; Roashan und Trosca in Rosi und Trotzki umbenannt habe und damit für einen Kultfaktor sorgen, den das Buch ansonsten nicht gehabt hätte. Als Astrid Vollenbruch seinerzeit ihre &lt;em&gt;Einhornzauber&lt;/em&gt;-Reihe geschrieben hat, war der interne Spitzname dafür Glitzi, und das ist hängengeblieben - genauso sollen meine Freunde auch in zehn Jahren noch wissen, wer oder was Puzi war. Womit wir bei Scherzi wären. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/83/2012/02/Puzi,-Scherzi,-Percy.php#extended&quot;&gt;&quot;Puzi, Scherzi, Percy&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 19 Feb 2012 19:17:00 +0100</pubDate>
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    <category>mohnkinder</category>
<category>percy</category>
<category>puppenzimmer</category>
<category>scherbenzimmer</category>

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    <title>Überarbeiten? Ja! Überarbeiten? Nein!</title>
    <link>http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/68/2011/10/UEberarbeiten-Ja!-UEberarbeiten-Nein!.php</link>
            <category>Schreiben</category>
    
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    <author>maja.ilisch@hollow-willow.de (Maja Ilisch)</author>
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    Was habe ich geflucht Anfang des Jahres, als ich versucht habe, vor der Leipziger Buchmesse &lt;em&gt;Geigenzauber&lt;/em&gt; zu überarbeiten, korrigieren und dabei alle Kommentare aller Betaleser unter einen Hut zu bringen. Zeitweise saß ich mit vier verschiedenen Ausdrucken da, ich habe gejammert und geheult und Stunden um Stunden verbracht&amp;hellip; Es kommt ja selten genug vor, dass ich, Linux-Geek vor dem Herrn und passionierte Open- bzw. LibreOffice-Userin mal dazu aufrufen würde, ein Microsoft-Programm zu nutzen, aber tatsächlich muss ich sagen, die Anschaffung von MS Word hat mir jetzt echt die Woche gerettet. Nicht, dass ich jetzt mein Linux deinstalliere und in Zukunft nur noch unter Windows schreiben will. Aber wo es ums Überarbeiten geht, ist MS Word den freien Konkurrenten haushoch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel kann ich alle kommentierten Versionen eines Kapitel zu einer Datei zusammenfassen, in der dann alle Kommentare, farblich nach Urheber unterschieden, am Rand stehen, und ich sehe auf einen Blick die Stellen, die von mehreren angemerkt worden sind. Oder als RubinaGela wie ein geölter Blitz die Rechtschreibung korrigiert hat, musste ich nur noch von Änderung zu Änderung springen und annehmen, ablehnen oder umformulieren. Ich hatte drei Tage allein für die Rechtschreibkorrektur vom &lt;em&gt;Haus der Puppen&lt;/em&gt; gerechnet - und war nach drei Stunden fertig. So ein Unterschied! Ich konnte noch in Muße einen Absatz über das Verbleiben Alans einbauen, und ganz ohne Stress habe ich das Manuskript jetzt sogar noch einen Tag vor der Deadline bei meiner Agentin einreichen können. So ist jetzt das Buch und nicht ich überarbeitet. Der eigentlich harte Teil beginnt erst jetzt: Warten. Bis die Buchmesse vorbei ist, kann ich nur zittern und hoffen. Ist mir das Schicksal diesmal hold? Wir werden sehen. Wir werden sehen&amp;hellip; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Oct 2011 23:07:00 +0200</pubDate>
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    <category>computer</category>
<category>puppenzimmer</category>
<category>ueberarbeiten</category>

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    <title>Verpuppt und zugenäht</title>
    <link>http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/67/2011/10/Verpuppt-und-zugenaeht.php</link>
            <category>Schreiben</category>
    
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    <author>maja.ilisch@hollow-willow.de (Maja Ilisch)</author>
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    Ich habe es geschafft. Mit einem großen Endspurt, bei dem ich in einer Woche achtzig Seiten geschrieben habe, und das auch noch mit keinem Plot am Anfang, einer Convention in der Mitte und Nebenhöhlenentzündung am Ende, habe ich &lt;em&gt;Das Haus der Puppen&lt;/em&gt; zu einem Abschluss gebracht. Nach einem Probekapitel im Mai ist das Buch - 485 Normseiten - vor allem in den Monaten Juli bis September 2011 entstanden, eine stolze Leistung für ein Buch dieser Dicke. Und auch wenn ich gestern noch Angst hatte, ich würde das Ende völlig ruinieren, ist es dann doch so ausgegangen, wie ich es vor meinem inneren Auge hatte. Vielleicht ist der Schluss etwas überhastet, aber ich wollte ihn nicht unnötig in die Länge ziehen, um nicht den Schwung rauszunehmen. Das Ende ist so zart geworden, wie ich mir gewünscht habe - es bleibt ein bisschen offen, ob Florence und Lucy nun in Liebe oder Freundschaft verbunden sind, um mir die Option auf eine Fortsetzung offenzuhalten, und siehe da, als ich nach fast viertausend Wörtern in einer Nacht gestern um halb sechs in der Frühe endlich im Bett gelandet bin, hatte ich auch schon erste Ideen für einen zweiten Band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da meine Feen unsterblich und alterslos sind, können sie auch dreißig Jahre später noch genauso aussehen wie im ersten Buch. Dreiunddreißig Jahre später, um genau zu sein. 1941, während der Luftangriffe auf London, wird eine Gruppe Waisenkinder aus Saint Margaret&amp;#8217;s in Hollyhock einquartiert, wo die Feen sitzen und versuchen, den Krieg zu ignorieren. Was aber wie ein mieser Narnia-Abklatsch begann, wurde schnell zu einer sehr bitteren Idee, als mir aufging, wie sehr die Vorstellungen der Feen und die Wege und Ideale der Nazis zueinanderpassen - Zombie-Feen, die gewissenlos zweihundert Babys töten, um ihre Seelen zu bekommen, das geht ja gerade noch, aber Nazi-Feen, die ihre Seelen in Konzentationslagern ernten? Das kann ich nicht schreiben, oder besser, das darf ich nicht. Es gibt Tabus, die will ich nicht anrühren. Ich hoffe also, dass erst mal keine Rede von einer Fortsetzung aufkommen wird, und erfreue mich eines Buches, auf das ich wirklich stolz sein kann. Nur eine Frage muss ich mir jetzt noch beantworten: Was schreibe ich heute? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 04 Oct 2011 13:13:00 +0200</pubDate>
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    <category>ende</category>
<category>puppenzimmer</category>

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    <title>Endlich Fee!</title>
    <link>http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/65/2011/09/Endlich-Fee!.php</link>
            <category>Schreiben</category>
    
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    <author>maja.ilisch@hollow-willow.de (Maja Ilisch)</author>
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    Wenn es eine Sache gibt, mit der ich hadere, sind das Mädchen-bekommt-Jungen-Happyends. Dabei bin ich kein Gegner von liebevollen Beziehungen, bloß nicht, ich lebe selbst in einer. Und ich glaube auch nicht, dass Romanheldinnen nicht das Recht auf eine glückliche Partnerschaft haben. Ich finde nur, dass sie nicht dazu gezwungen werden dürfen, nur weil irgendwelche Genre-Konventionen das vorsehen. Schon bei &lt;em&gt;Geigenzauber&lt;/em&gt; habe ich versucht, ein Ende herbeizuführen, bei dem Mia am Ende stolz und frei in den Sonnenuntergang reiten sollte - nur dass sie dann doch sehr wahrhaftig verliebt war und ihren Branwell haben wollte, den sie dann auch bekommen hat. Aber jetzt, beim &lt;em&gt;Haus der Puppen&lt;/em&gt;, und wieder habe ich eine Chance, gegen alle Normen zu verstoßen - alles, was mir dafür fehlt, ist ein Plot. Oder besser: War. Denn stand ich gestern noch ganz ohne da, ist nun, eine weitgehend schlaflose Nacht später, alles in Butter mit dem Plot. Und ich bekomme endlich das unkonventionelle Ende, nach dem ich mich gesehnt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sieht alles ganz einfach aus: Florence entscheidet sich, ein Mensch zu bleiben, und findet an dem knackigen Feenjäger Alan mehr als nur eine Schulter zum Anlehnen. Nur was dabei fehlt, ist der Konflikt. Meine Freundin Aryana hatte Recht: Solange es für Florence keinen Grund gibt, warum sie Fee werden sollte, ist die Entscheidung keine. Aber wenn sie die Seelen nur als Fee retten kann&amp;hellip; Und so entschied ich, an Florencens Stelle, dass sie am Ende tatsächlich ein Leben als Fee führen wird. Eine Fee und ein Feenjäger? Kann das gutgehen? Und muss sie überhaupt ausgerechnet Alan bekommen, für den sie selbst lange nur ein Werkzeug für seine eigenen Pläne war? Nein. Ich habe ein Buch geschrieben, in dem am Ende das Mädchen wider besseres Wissen den falschen Kerl bekommt - nochmal mache ich das nicht. Florence ist halsstarrig und willensstark. Sie will nicht ausgenutzt werden. Sie will lieben. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/65/2011/09/Endlich-Fee!.php#extended&quot;&gt;&quot;Endlich Fee!&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 25 Sep 2011 21:18:00 +0200</pubDate>
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    <category>finale</category>
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<category>plot</category>
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    <title>Münchwärts</title>
    <link>http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/64/2011/09/Muenchwaerts.php</link>
            <category>Leben</category>
    
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    <author>maja.ilisch@hollow-willow.de (Maja Ilisch)</author>
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    In den letzten beiden Jahren habe ich meine Agenten jeweils auf der Frankfurter Buchmesse getroffen, und es war jedesmal großartig, auch wenn der Tag mit viel Stress verbunden war und frühes Aufstehen erforderte. Aber in diesem Jahr bin ich einen Schritt weiter gegangen. Ich konnte nämlich nicht mehr bis zur Buchmesse warten. Ich will Berufsautorin werden, jetzt, sofort, und wie ich das anstellen kann, dafür wollte ich die Strategie mit meinen Agenten besprechen - vor der Messe, damit sie dort schon die Ergebnisse vorstellen können. Ganz dreist habe ich mich also selbst in München eingeladen, und meine Agenten haben auch sofort gesagt, dass sie mich gerne treffen wollen. Nur bei der Terminplanung gab es Probleme: Die Gröners waren nämlich erst noch in ihrem verdienten Urlaub, und die Termine, die dann in Frage kamen, überschnitten sich alle mit dem Oktoberfest - und während dieser Zeit in München eine bezahlbare Pension zu finden ist ein Ding der Unmöglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wofür habe ich den besten Autorenkreis der Welt, den Tintenzirkel? Ich habe also eine Anfrage gestellt, ob jemand mich im fraglichen Zeitraum aufnehmen kann, und ich hatte Glück: Mika, auch wenn wir uns noch niemals begegnet sind, bot mir eine Ledercouch in Pasing, und ich habe zugeschlagen. Natürlich ging mir dann erstmal der Arsch auf Grundeis. Auf was hatte ich mich da eingelassen, übernachten bei jemandem, den ich gar nicht kenne? Natürlich, Mika und ich batteln uns im T12 um das Jahresziel von 500.000 Wörtern, da lernt man sich schon ein bisschen kennen, aber reicht das aus? Auch Mika merkte dann irgendwann, auf was sie sich eingelassen hatte, und als wir uns dann endlich gegenüberstanden, gab es erstmal das große Beschnuppern - aber bis es soweit war, hatte ich eine Odysee hinter mir. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/64/2011/09/Muenchwaerts.php#extended&quot;&gt;&quot;Münchwärts&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 24 Sep 2011 23:32:00 +0200</pubDate>
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    <category>agentur</category>
<category>autorentreffen</category>
<category>puppenzimmer</category>

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    <title>Die besten Leser der Welt</title>
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            <category>Schreiben</category>
    
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    <author>maja.ilisch@hollow-willow.de (Maja Ilisch)</author>
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    Fünf Jahre ist es jetzt her, da setzte ich im Blog der Elomaran einen &lt;a href=&quot;http://blog.elomaran.de/archives/2006/04/Ultimatum-Ich-kann-nicht-mehr.php&quot; title=&quot;Jammerpost&quot;&gt;Post&lt;/a&gt; ab, der an Wehleidigkeit und Selbstmitleid seinesgleichen suchte. Ich war es leid, für die leere Luft zu schreiben und niemals irgendwelches Feedback zu bekommen, auch wenn regelmäßig Menschen die gesammelten Chroniken herunterluden. Und weil ich, wie so viele Autoren, doch mehr als nur ein bisschen egoman bin, wollte ich auch das Gefühl haben, dass es Leser gibt, die mich toll finden. Heute hätte ich so einen Post nicht mehr nötig. Heute habe ich die tollsten Leser der Welt. Zugegeben, ich mache es ihnen auch einfacher. Wer nur einmal im Monat, wenn überhaupt, ein neues Kapitel zu lesen bekommt, der ist längst nicht so angefixt wie jemand, der im Wochenrhythmus mit neuem Material versorgt wird. Aber umgekehrt sind es diese Leser, die mich dazu bringen, dass mir die Geschichte förmlich aus den Händen fließt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich aufgerufen habe, dass ich Betaleser suche für das &lt;em&gt;Haus der Puppen&lt;/em&gt;, treue Paten, die sich nicht an Rechtschreibung oder Formulierungen aufhängen, sondern mir immer nur kurz mitteilen, ob ein Kapitel ihnen gefallen hat und wenn ja oder nein, warum. Allein die Resonnanz darauf war so überwältigend, dass das schon mal für ein weiteres Kapitel gereicht hat. Weil ich ganz sicher einen willigen Leser nicht von der Bettkante schubsen will, weil ich es gut finde, vielfältige Meinungen zu haben, um ein differenziertes Bild von der Lesermeinung zu bekommen, und auch, weil ich weiß, dass immer mal wieder Betaleser abspringen, habe ich jeden einzelnen davon als Betaleser akzeptiert und mich geschmeichelt gefühlt wie eine Ballkönigin. Jetzt stehe ich vor der logistischen Herausforderung, dreizehn Betas zu koordinieren - wer hat was gelesen, sich wozu zurückgemeldet, und habe ich auch zurückgeschrieben? Ich glaube, ich brauche Software zur Betaleserverwaltung. Und wenn es die noch nicht gibt, werde ich mir zumindest ein tolles Excel-Sheet basteln. Oder welches Programm bietet sich da an?  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/56/2011/08/Die-besten-Leser-der-Welt.php#extended&quot;&gt;&quot;Die besten Leser der Welt&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 03 Aug 2011 21:07:00 +0200</pubDate>
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    <category>betaleser</category>
<category>glück</category>
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    <title>Bis in die Puppen</title>
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            <category>Schreiben</category>
    
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    <author>maja.ilisch@hollow-willow.de (Maja Ilisch)</author>
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    Einige Wochen habe ich vergnügt am &lt;em&gt;Gefälschten Herz&lt;/em&gt; gearbeitet, bis ich das Ende meines Plots erreicht hatte (woher kennen wir das nur?). Dann habe ich zwei Kapitel für &lt;em&gt;Zornesbraut&lt;/em&gt; geschrieben, das dritte/fünfte Buch der &lt;em&gt;Chroniken der Elomaran&lt;/em&gt;. Und schon liegt beides wieder auf Halde, und ich habe mich endlich einem Herzensprojekt zugewandt: Dem &lt;em&gt;Haus der Puppen&lt;/em&gt;. Die Idee dazu ist bald ein Jahr alt, sie kam mir letzten August auf einer Busfahrt von der Arbeit nach Hause - manchmal staune ich über mich selbst, zu welchen kreativen Höhenflügen ich nach Feierabend noch fähig bin, wenn ich eigentlich völlig erschöpft bin und mich nur nach heißem Tee und einem Bett sehne. Im Februar 2000 habe ich auf dem Heimweg angefangen, die Elomaran zu schreiben, und letztes Jahr waren es eben die Puppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben wollte ich das Buch ursprünglich schon im letzten Nanowrimo - aber als ich zwei Wochen vor dem Start immer noch nicht mehr Plot hatte als an jenem Augustnachmittag, habe ich es kurzfristig wieder auf Eis gelegt, in Null-Komma-Nix &lt;em&gt;Geigenzauber&lt;/em&gt; aus dem Boden gestampft, geplottet und geschrieben, und auch wenn meine Puppen mir immer wie ein tolles Buch erschienen, wußte ich nicht, ob ich das jemals schreiben kann. Alle Zutaten sind da: ein geheimnisvolles Herrenhaus, Star zahlreicher unsäglicher und weniger guter Mysteryromane, die ich schon immer so gern lese. Puppen, gruselig, bleich und kalt, wie ich seit Jahren liebe und sammeln würde, hätte ich das Geld und den Platz dafür. Und Feen. Habe ich erwähnt, dass ich Feen toll finde, schöne, arrogante Bastarde, die sie sind? Angesiedelt im Jahr 1908, einer Epoche, die ich grundsätzlich hinbekommen müsste - aber es fehlte irgendwie das entscheidende Element, das den Plot ins Rollen bringt. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/54/2011/07/Bis-in-die-Puppen.php#extended&quot;&gt;&quot;Bis in die Puppen&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 20 Jul 2011 09:24:00 +0200</pubDate>
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    <category>plot</category>
<category>puppenzimmer</category>

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    <title>Stockholm, wir kommen!</title>
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            <category>Schreiben</category>
    
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    <author>maja.ilisch@hollow-willow.de (Maja Ilisch)</author>
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    Also, ein paar Tage lang habe ich prokrastiniert. Als bekennende Kampfschreiberin bin ich sogar beim Prokrastinieren fleißig, nämlich indem ich ganz viel schreibe, nur nicht das, was ich sollte: Keine Elomaran, keine Fälscher, dafür habe ich mir ein Projekt von der Warteliste genommen und mich endlich - die Idee ist aus dem letzten August - an das erste Kapitel vom &lt;em&gt;Haus der Puppen&lt;/em&gt; gesetzt. Bis - natürlich - ich auch da nicht mehr weiterkomme. Jetzt müßte ich nämlich das Haus beschreiben, und das kann ich noch nicht. Also, wer hätte das Gedacht: Plötzlich habe ich Plot für das &lt;em&gt;Gefälschte Herz&lt;/em&gt;. Dank sei wieder mal den Tintenzirklern, die immer die richtigen Fragen stellen und so genug Handlung für die ersten ein, zwei Kapitel aus mir rausgekitzelt haben. Jetzt geht das Schreiben fast genauso flott voran wie zuletzt beim Siegel. Ich weiß zwar über den Großteil des Buches immer noch nichts. Dafür habe ich aber einen akuten Fall vom Stockholm-Syndrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste, den es getroffen hat, war Kevron. Der Bursche ist paranoid, und er hat Grips im Kopf - er hat also zwei und zwei zusammengezählt und ist zu dem Schluß gekommen, daß, wenn er sich jetzt gegen Tymur stellt, der ihn vermutlich umbringen wird. Womit er recht hat, das ist eines meiner Probleme mit diesem Buch. Umgekehrt wird aber Tymur einen Kev, der sich nützlich macht, ihm den Rücken freihält und Ärger von ihm abwendet, länger am Leben lassen. Und nachdem wir schon Tymur in seiner Paraderolle als Frodo erlebt haben, gibt uns jetzt also Kevron den Renfield. Also, nicht daß er lebende Fliegen äße oder so, aber er tut doch alles, was ein braver Ghul tut, um seinen Herrn aus Schwierigkeiten rauszuholen. Nur Kevs organisatorischem Geschick ist zu verdanken, daß Tymur jetzt auf freiem Fuß ist und die zwanzig Alfeyn-Soldaten nichts von der toten Zauberin im Turm wissen. Kev ist nicht glücklich damit, versteht sich. Er weiß, daß er seine Seele verkauft hat, um sein nacktes Leben zu retten. Ich muß dafür Sorge tragen, daß er bald wieder an Alkohol kommt, sonst geht der mir noch ein. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/52/2011/05/Stockholm,-wir-kommen!.php#extended&quot;&gt;&quot;Stockholm, wir kommen!&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 21 May 2011 13:53:00 +0200</pubDate>
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    <category>fälscher-trilogie</category>
<category>info-dump</category>
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<category>zynismus</category>

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    <title>Ein freier Platz</title>
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            <category>Schreiben</category>
    
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    <author>maja.ilisch@hollow-willow.de (Maja Ilisch)</author>
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    Heute ging mir dreierlei auf: Erstens, ich habe den T12 so gut wie gewonnen, und nur eine gute Stunde Arbeit trennt mich noch von meinem Ziel. Zweitens, mein Jahresziel für 2011 ist mehr als zwanzig Prozent höher, und das heißt auch, ich muß im Monat mehr leisten als jetzt. Natürlich, ich bin eingeschränkt in meiner kreativen Leistungsfähigkeit, weil ich noch unter den Nachwehen einer Psychose leide und erst langsam meine volle Kraft wieder entfalte. Und drittens, ich habe einen Platz frei. Damit meine ich, ich darf noch einen neuen Roman zu schreiben anfangen. Denn nicht nur habe ich meinen Nanowrimoroman fertiggestellt - was bedeutet, ich darf auch 2011 wieder am Nano teilnehmen und dafür ein neues Buch beginnen - sondern ich habe auch, schon im Oktober war das, &lt;em&gt;Falkenwinter&lt;/em&gt; zuendegeschrieben. Und diesen Platz darf nun ab Januar ein neues Buch belegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ihr habt ja meine Liste der Werke in Arbeit gesehen - das reicht doch nie und nimmer für das kommende Jahr! Vor allem wenn auch noch die &lt;em&gt;Gauklerinsel&lt;/em&gt; fertig wird… Also bin ich voller Vor- und Schaffensfreude. Ein neues Buch macht immer Spaß. Nur, was soll ich schreiben? Ich habe da drei Ideen im Hinter- bis Vorderkopf. Erster Kandidat: &lt;em&gt;Das Haus der Puppen&lt;/em&gt;. Ich hätte es fast schon im letzten Nano geschrieben, wäre mir nicht der Geigerzähler dazwischengekommen. Ein geheimnisvolles Haus, gruselige Puppen, edwardianische Ära, Feen - ich hätte da schon Lust, das jetzt in Ruhe und ohne Zeitdruck anzugehen. Wäre da nicht noch… &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hollow-willow.de/blog/archiv/24/2010/12/Ein-freier-Platz.php#extended&quot;&gt;&quot;Ein freier Platz&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 30 Dec 2010 21:01:08 +0100</pubDate>
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    <category>idee</category>
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